Lärmmessung zeigt hohe Schallpegel
An der B85 kann es richtig laut werden. Dies zeigten Schallpegelmessungen an der Bundesstraße bei Unterwaiz. Mit einem Klasse-1-Gerät konnten die Pegel exakt ermittelt werden. Besonders laut sind große Lastkraftwagen. Die Fahrzeuge können Spitzenpegel von 80 bis 85 Dezibel erreichen. Noch lauter sind die vereinzelt vorbei huschenden Motorräder oder Krads. Hier klettert die Anzeige schon mal auf 90 Dezibel. Personenkraftwagen geben je nach Modell und Fahrweise einen Schallpegel zwischen 65 und 75 Dezibel ab. Eine Wohltat für die Anwohner ist es, wenn der Fahrzeugstrom einmal kurz unterbrochen wird. Dann sinkt der Messwert schnell unter 40 Dezibel. Allerdings sind diese ruhigen Momente beim Feierabendverkehr nur verschwindend kurz. Dann geht das Getöse wieder weiter.
Der Tag gegen Lärm am letzten Mittwoch im April hat sich etabliert
Dieser Aktionstag hat seine Wurzeln im Amerika der Neunziger Jahre. Im Jahr 1996 wurde vom Center for Hearing and Communication (CHC) in New York die erste Aktion gestartet. Damals ging es vor allem darum, auf die zunehmende Lärmbelastung in Großstädten aufmerksam zu machen – etwa durch Verkehr, Baustellen oder industrielle Geräusche. Ein symbolisches Element war von Anfang an die Aufforderung, für eine Minute bewusst still zu sein, um die Wirkung von Ruhe erlebbar zu machen. In den folgenden Jahren verbreitete sich der Aktionstag international. Heute beteiligen sich zahlreiche Länder weltweit, darunter auch Deutschland, um auf gesundheitliche Probleme mit Lärm aufmerksam zu machen. So kann Lärm als Umwelt- und Gesundheitsfaktor Stress, Schlafstörungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorrufen.



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