Kreisversammlung 2026 in Heinersreuth

Der Kreisvorstand Bayreuth-Land mit Eva Lettenbauer (dritte von rechts)

Die Kreisversammlung fand in Heinersreuth statt

Eva Lettenbauer als Ehrengast dabei

Die Vorstandschaft des Kreisverbandes Bayreuth-Land hielt die diesjährige Jahresversammlung im Restaurant Kastaniengarten in Heinersreuth ab. Auch die Mitglieder des hiesigen Ortsverbandes waren fast vollständig vertreten. Denn es kommt bekanntlich nicht jeden Tag vor, dass die Landesvorsitzende bei einer Kreisversammlung anwesend ist. Lisa Wellisch begrüßte den Gast aus Donauries sehr herzlich. Bevor sie Eva Lettenbauer das Wort gab, stellte Lisa den Programmablauf kurz vor. Der Schwerpunkt des Abends sollte auf dem Rückblick zur Kommunalwahl im März 2026 liegen.

Die Landesversitzende bedankte sich bei den Mitgliedern für einen engagierten Wahlkampf

Eva Lettenbauer räumte ein, dass ein überragendes prozentuales Ergebnis wie noch zur Landtagswahl 2018 in Bayern nicht mehr erreicht werden konnte. Aber man habe sich auf kommunaler Ebene stabilisiert und inbesondere bei den Bürgermeisterposten konnte man dazu gewinnen. Mit Daniela Groß errang zudem eine erste grüne Kandidatin den Landratsposten in Landsberg am Lech und bekanntlich wurde Dominik Krause sensationell Oberbürgermeister in München. Lettenbauer führte aus, dass man sich in der Landespolitik weiterhin kritisch mit der AfD auseindersetzen werde, die zwar in der Breite zugelegt habe, aber weder einen Bürgermeister- noch einen Landratsposten gewinnen konnte.

Co-Vorsitzender Lukas Töpfer blickte selbstkritisch auf den Wahlkampf im Landkreis Bayreuth zurück

Man habe sich im Herbst ein Budget für den Wahlkampf gesetzt und dieses auch bis auf wenige Euros eingehalten. Wie üblich, verschlingen Plakatierungen das meiste Geld. Bei der Motivauswahl lerne man bei jeder Wahl dazu. Dennoch passiere der eine oder andere Fehler, den man bei der nächsten Wahl wieder korrigieren könne. Zufrieden war der Co-Vorsitzende mit der Kino-Werburg. Diese koste nur einen Bruchteil der Radio- oder Fernsehwerbung. Einen besonderen Appell richtete Lukas an den Heinersreuther Ortverband. „Ihr habt bisher immer sehr sparsam gewirtschaftet. Für den nächsten Wahlkampf könnt ihr durchaus etwas mehr Geld ausgeben“. Das Team des heimischen Ortsverbandes nahm den Vorschlag des Co-Vorsitzenden gerne auf.

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