Erste Videokonferenz mit Bindlach und Eckersdorf
Die Grünen in Heinersreuth schauen über den Tellerrand hinaus und suchen den Dialog mit ihren Nachbargemeinden. Am 28.5.2020 fand das erste Online-Meeting mit Vertretern der Ortsverbände aus Bindlach und Eckersdorf statt. Obwohl die Gemeinden nur fünfzehn Kilometer auseinander liegen, gibt es doch manche Unterschiede. Gemeinsam haben alle drei Ortsverbände die Anzahl der Gemeinderäte. Jeweils zwei Vertreter*innen sitzen in diesem Gremium und auch die Ausschüsse konnten besetzt werden.
Bindlach will einen Klimaschutzbeauftragten einrichten, der außerhalb der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderats angesiedelt ist. In Heinersreuth will die erste Bürgermeisterin nach eigener Aussage Klimaschutz zur „Chefsache“ erklären. In Eckersdorf ist bisher kein Klimaschutzbeauftragter benannt. Bindlach und Eckersdorf haben bereits ein Ratsinformationssystem eingeführt. In Heinersreuth gibt es dazu Überlegungen; es werden aber noch relativ hohe Kosten als Hinderungsgrund angesehen.
Die Grünen in Bindlach hatten in der konstituierenden Gemeinderatssitzung fünf Anträge zur Geschäftsordnung gestellt, die unter anderem zu mehr Transparenz für die Bürger*innen sorgen sollten. Diese wurden zwar abgelehnt, aber man habe schon mal ein Zeichen in Richtung einer offenen Diskussion gesetzt, erklärte Torben Schlieckau. Zukünftig wollen die drei Nachbargemeinden Anträge an den Gemeinderat gegenseitig austauschen, um nicht jede Arbeit doppelt durchführen zu müssen und um gegenseitig Anregungen zu erhalten. Eine Wiederholung des Meetings ist in sechs bis acht Wochen geplant. Falls in der Zwischenzeit wichtige Fragen anstehen, erfolgt ein gegenseitiger Gedankenaustausch per Email.
Ratsinformationssystem Bindlach
Enger Kontakt auch zu Creußen

Der Bücherschrank war früher eine Telefonzelle
Creußen ist seit 2017 Fair-Trade-Kommune im Landkreis Bayreuth und damit die erste Gemeinde, die diese Auszeichnung erhalten hat. Auch in Sachen Klimaschutz ist Creußen schon weiter als manche andere Kommune. So hat die Stadt in Person von Renate van de Gabel-Rüppel eine Klimaschutzbeauftragte berufen, die nicht direkt in der Stadtverwaltung angesiedelt ist. An einem neuen Konzept wird gerade gearbeitet.



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